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Über mich
Hallo, ich bin Iris!

Ich komme aus, bin verheiratet, habe drei Pferde, bin sounso alt, habe das und das gelernt, bin aktuell das und das etc. - was persönliches hierhin!

Pferde & ich

​Solange ich denken kann, hat es mich zu Pferden hingezogen. Schon ganz früh habe ich ihre Nähe gesucht, mich, wann immer es ging, bei ihnen aufgehalten, solange es irgendwie möglich war.

Vielleicht auch, weil ich bei ihnen diese unglaubliche Ruhe gefunden habe, die nur Pferde vermitteln.

Eine Rettungsinsel manchmal, denn meine besondere Sensibilität war im Alltag oft ziemlich belastend.

 

Heute sehe ich das, was es mir in der lauten Welt immer wieder schwer machte, als Gabe sehen zum Nutzen für die Pferde. 

Denn am Anfang steht immer die Wahrnehmung des Pferde  und je feiner die ist, desto mehr Information und Lösungsansätze zeigen sich.

 

Ich schaue auf Bewegungsmuster, feinste Veränderungen im Ausdruck, muskuläre Spannungen, Schwächen und Dysbalancen, erstelle präzise Ganganalysen und beziehe dabei auch Futter, Haltung, Equipment und die Verbindung zum Menschen ein.

Ein Pferd ganzheitlich in diesem Kontext zu verstehen, bringt tiefen Einblick in Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge. Denn Probleme entwickeln sich selten isoliert - sie entwickeln sich im Zusammenspiel.

Heute hilft mir diese Gabe auf einer soliden und großen, ständig wachsenden Wissensbasis, Pferden aus ihren Problemen zu helfen.​​

Wie alles begann

Schon in meiner Jugend, als ich im Sport aktiv war, lagen mir Kommunikation und Vertrauen sehr am Herzen.

Schon mein erstens Pferd war in der Hinsicht anspruchsvoll.

Der Lehrmeister schlechthin allerdings ist Comet, ein Importspanier, mein Seelenpferd. Er ist schwer traumatisiert, wie sich schnell zeigte - allerdings erst (ganz typisch), als er beim Einzug vom Hänger stieg. Entgegen allen Empfehlungen blieb er bei mir und ich habe mich entschieden, den Weg mit ihm gemeinsam weiterzugehen.

 

Spätestens, seit Julia Neumeister und Henry Sandkuhle, damals zusammen unterwegs als "Wegbereiter", mit Comet gearbeitet hatten und Julias Enerkinetik, wie sie es nennt, Comet "befreite", wusste ich, in welche Richtung der Weg geht. Damals war er immer wieder stark lahm, ohne dass eine Ursache gefunden werden konnte. Kurz vor dem Kliniktermin zur Szintigrafie verschwand dieses Problem dank Julias Arbeit.

Und nicht nur das: er blühte auf. War ein anderes Pferd. Von da an war die Richtung klar, in die der Weg weiterging. 

 

Heute bin ich Verhaltenstrainerin und -therapeutin, habe mich über die Jahre intensiv mit Traumatherapie, der Polyvagaltheorie, nervaler Regulation und Co-Regulation, Lerntheorie und Neurobiologie der Pferde auseinandergesetzt. Ich denke, dass Ansätze aus dem Humanbereich auch auf Pferde anwendbar sind - natürlich unter Berücksichtigung der besonderen Verhaltensbiologie als Herden- und Fluchttier. Als Physiotherapeutin mit Wissen um physikalische Therapien und den Wirkmechanismen auf Zellebene, verstehe ich "energetische" Phänomene und wende sie an, ohne jede Esoterik.

Durch Comet habe ich gelernt und erfahre immer noch täglich, wie tief Energie, Beziehung, Kommunikation, Neuro- und Verhaltensbiologie Bewegungsmuster und Verhalten ausprägen. Und letztlich einen gesunden Körper, wenn das alles in Balance ist. Egal, ob es der Bewegungsapparat ist, das Exterieur oder auch die Asthmaerkrankung (auch die ist typisch bei Traumageschichten). Und wie Körper- und Physiotherapie Pferden wie Comet zu einer guten Lebensqualität hilft.

 

Eben weil Körper und Psyche untrennbar verbunden sind und sich gegenseitig ausprägen.

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